Was haben Perlen mit Qigong zu tun?

Jeder von uns kennt den tagtäglichen Bewegungsmechanismus, dem unser Körper ausgesetzt ist. Laufen, Stoppen, Sitzen, Stehen, Liegen, Umdrehen, Aufstehen, Einsteigen, Aussteigen. Wir bewegen uns den ganzen Tag und auch nachts auf irgendeine Weise, ohne drüber nachzudenken und sehr selbstverständlich.

Wir schenken dieser Bewegungsaufgabe, die unser Körper leistet, gar keine große Aufmerksamkeit und nehmen eigentlich erst wahr, was selbstverständlich für uns ist, wenn es hier und da mal zwickt. Durch die vielen mehr oder weniger auch mal unkontrollierten Bewegungen kann sich schon mal ein Wirbel verschieben oder ein Gelenk aus der optimalen Lage verrutschen.

Unsere Gelenke sind die beweglichen Verbindungen zwischen den Knochen und ermöglichen uns diesen guten, optimalen und zielgerichteten Bewegungsablauf. Die Hauptgelenksbereiche sind alle miteinander verbunden, wie eine Perlenkette auf einer Schnur, Perle für Perle. Sie wirken zusammen, ob in Ruhe oder in Bewegung und sind koordiniert und abgestimmt. Bewegt sich ein Gelenk, bewegen sich auch andere Gelenke im Köper.

Mit der Übung „Die neun Perlen“ bringen wir unsere neun wichtigen Gelenke in eine, für unseren Körper, optimale Ausrichtung.

Die neun wichtigen Gelenke sind:

Untere Extremität:
· Fuß
· Knie
· Hüfte / Leiste (Beckengürtel)

Rumpf / Wirbelsäule:
· Lendenwirbelsäule / Kreuzbein / Steißbein
· Brustwirbelsäule
· Halswirbelsäule

Obere Extremität:
· Schulter (Schultergürtel)
· Ellbogen
· Hand

Der erste Teil der Übung bewegt die drei Gelenke der Beine: Sprunggelenke, Kniegelenke und Hüftgelenke.
Der zweite Teil beschäftigt sich mit der Wirbelsäule: Untere Wirbelsäule – Lendenwirbelsäule, mittlere Wirbelsäule – Brustwirbelsäule, obere Wirbelsäule – Halswirbelsäule.
Und der dritte Teil widmet sich den Gelenken der Arme: Schultergelenke, Ellenbogengelenke und Handgelenke.

Perlen sind etwas Kostbares. Jede Perle ist einzig-artig. Wir gehen wertschätzend und achtsam damit um. Wir nehmen sie mit Freude in die Hand, um sie zu fühlen. Ihr Anblick zaubert uns ein Lächeln ins Gesicht.

Unsere Gelenke sind mindestens genau so kostbar, wenn nicht noch kostbarer als die Perlen, denn sie ermöglichen uns die Bewegung.

Jede der drei Phasen der Übung erweitert, bildlich gesehen, die kleine Öffnung in jeder der neun Perlen und richten sie so aus, dass daraus eine Kette entsteht. Dadurch wird ein freier Kreislauf gefördert, die Energie kommt wieder ins Fließen und kann zirkulieren. Wenn wir diese universelle Übung täglich praktizieren, wird der Körper spürbar freier von Blockaden und Hindernissen.

Schenke Dir täglich 5 Minuten und richte Deine Gelenke aus.
Bringe Deine Energie ins Fließen.

„Die 9 Perlen“ gehören zu meinem Morgenritual.

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